„Stabat mater dolorosa“ – Es
stand die Mutter schmerzerfüllt“: So beginnt das liturgische
Gedicht, das die Gottesmutter in ihrem Leid um den Gekreuzigten besingt.
Vielen berühmten Komponisten von Palestrina bis Schubert diente
es als Inspiration; viele Vertonungen erklingen als Ausdruck tiefer Traurigkeit.
Der polnische Pianist Wlodek Pawlik kreiert eine kontemplative, tröstliche
Atmosphäre, wenn sich in seiner Interpretation des „Stabat
Mater” gregorianische Gesänge mit Jazzimprovisationen verweben.
Geradlinig und schnörkellos wirkt der Gesang – und klingt
lebendig und vielgestaltig nach, wenn das Klavier harmonisch-jazzige
Kontrapunkte dazu setzt. 
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