Programm 
Johann Sebastian Bach/Oskar Gottlieb Blarr - Die Kunst der Fuge 
Esther Kim und Oskar Gottlieb Blarr

Johann Sebastian Bach – Die Kunst der Fuge
für zwei Hammerklaviere eingerichtet und komplettiert von Oskar

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„Als wenn die ewige Harmonie sich mit sich selbst unterhielte, wie sich's etwa in Gottes Busen, kurz vor der Weltschöpfung, möchte zugetragen haben. So bewegte sich's auch in meinem Inneren, und es war mir, als wenn ich weder Ohren, am wenigsten Augen, und weiter keine übrigen Sinne besäße und brauchte.
Johann Wolfgang Goethe
„Die Frage nach dem Stil Bachs oder nach irgendeinem anderen Stil verliert hier gänzlich ihre Bedeutung. Es handelt sich nicht mehr um das Aussehen der Musik, um schöne oder häßliche Musik, um Schweres und Leichtes, um Apollinisches und Dionysisches, sondern um die im Sinne des Bachschen Musikethos richtige Musik.“
Paul Hindemith
„Es ist als ob Geometrie singen und tanzen gelernt hätte. In der klanglichen Realisierung entsteht durch dieses „durchkomponierte“ Verfahren, das der Denkweise gotischer Architekten entspricht, der Eindruck großer Dichte und eines außerordentlichen Zusammenhangs von horizontalen und vertikalen Werten, der Eindruck des Notwendigen, des Endgültigen, des Absoluten, des Nicht-anders-Möglichen.“
Hans Werner Henze
„Es mag sein, dass nicht alle Musiker an Gott glauben, an Bach jedoch alle.“
Maurizio Kagel
„Nicht Bach – Meer müßte er heißen“
Ludwig van Beethoven

Bachs letzter großer Variationen-Zyklus „Die Kunst der Fuge“ blieb unvollendet. Das Werk gilt als Höhepunkt polyphoner Kompositionskunst und besticht durch sein hohes Maß an kontrapunktischer Komplexität. Gleichzeitig berührt den Zuhörer seine demutsvolle Innerlichkeit. Der Düsseldorfer Komponist und langjährige Kantor der Neanderkirche Oskar Gottlieb Blarr hat sich immer wieder mit dem Meisterwerk beschäftigt und verschiedene Bearbeitungen vorgelegt. Nun hat er das Fragment komplettiert und für zwei Hammerklaviere eingerichtet. Per Klick erhalten Sie weitere Informationen

Oskar Gottlieb Blarr, Hammerklavier
Esther Kim, Hammerklavier

Sa 22.9. | 21 Uhr | Einführung mit Oskar Gottlieb Blarr um 20.30 Uhr
Neanderkirche | Bolkerstr. 36
€ 19,- (15,-)