Von Bach über Mozart, Chopin und Grieg
bis Bartók reicht die Bandbreite des Programms, was durchaus ansprechend,
aber nicht weiter extravagant wäre – wenn die Inventionen,
Konzerte, Mazurken, Suiten und Walzer nicht in überaus zarten, körperlosen
Tönen erklingen würden. Woher kommt diese Engelsmusik? Den
Weg vom Himmel zu uns nimmt sie über den Umweg der Glasharfe. Anna
und Arkadiusz Szafraniec sind Meister dieses seltenen, viereinhalb Oktaven
umfassenden Instrumentariums, Virtuosen an unzähligen Gläsern
verschiedenster Formgebung – und Bewahrer einer alten Tradition,
denn Musik auf gläsernen Instrumenten ist eine Erfindung des späten
Mittelalters. 
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