„Der Wechsel von Klang und „Stille“ macht
die Musik in besonderem Maße als Zeitkunst erlebbar. Je nachdem,
was gespielt wird, erscheinen die Minuten mal gedehnt, gestreckt, gezogen,
mal gestaucht, komprimiert, verkürzt, geschrumpft. Jede hat ihre eigene
Erlebniszeit.“
Kölner Stadt Anzeiger |
Ein Kirchenschiff wird zur Klangskulptur,
Architektur spricht durch die Stille, Bilder aus Licht und Schatten verzaubern
den Raum: Inspiriert von „Jerusalem“, dem archaischen Schöpfungsmythos
des englischen Dichters und Grafikers William Blake, setzt sich „zoa“ intensiv
mit dem Aufführungsort Johanneskirche auseinander. Das Trio um den
Trompeter Udo Moll erforscht hier gemeinsam mit dem
Organisten und Komponisten Wolfgang Mitterer und den Videokünstlern Juan
Orozco und Luis Negron den Prozess der Entstehung und Wahrnehmung von Musik:
Kein Stück dauert
länger als 60 Sekunden und es folgt jeweils eine Pause in gleicher Länge. 
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das mollsche gesetz:
Udo Moll, Trompete, Harmonium, Elektronik, Komposition und Konzeption |
Matthias Muche, Posaune, Melodika, Ragabox |
Sebastian Gramss, Kontrabass, Melodika, Effekte
Wolfgang Mitterer, Orgel,
Elektronik, Komposition
Luis Negron van Grieken, live video manipulation
Juan Carlos Orozco Velazquez, live video manipulation
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